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Der Hack von Coldcard im Wert von 1,68 Milliarden und die daraus resultierende Zunahme der Aktivität im Bitcoin-MemPool

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CoinDesk · 10h agoQuelle ansehen ↗
Die am 30. Juli begonnene Hackattack auf Coldcard Hardware Wallets ist noch im Gange, und die geschätzten Schäden belaufen sich auf etwa 120 Millionen US-Dollar (etwa 168 Milliarden Won). Dieser Hack hat zwei gegensätzliche Auswirkungen. Einerseits wirft er grundlegende Fragen zur Sicherheit der Self-Custody-Strategie mit Hardware Wallets auf, die seit dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022 immer beliebter geworden ist. Andererseits hat die massive Verlagerung von Coins durch die Nutzer von Börsen zu anderen Wallets zu einer deutlichen Belebung der Aktivität im Bitcoin-Netzwerk geführt. Die Größe des Bitcoin Mempools (Warteschlange für unbestätigte Transaktionen) ist seit dem Hack erheblich gestiegen und erreichte am Dienstag 89.031 Transaktionen, was den höchsten Stand seit Februar 2025 darstellt. Diese Zahl, basierend auf Daten von Blockchain.com, zeigt deutlich den Anstieg der Aktivität seit Ende Juli. Das Unternehmen Santiment, das On-Chain-Analysen durchführt, gab bekannt, dass die Anzahl der aktiven Adressen mit 712.000 einen 3-Monats-Höchststand erreichte, während die Anzahl der Transaktionen von "Walen" (großen Inhabern) mit 61.800 einen 5-Monats-Höchststand erreichte. Die Zunahme der Netzwerkaktivität wird in der Regel als ein Faktor interpretiert, der die Bewertung von Basiswerten wie Bitcoin unterstützt. Aus makroökonomischer Sicht gilt die Frage, ob das US-Gesetz CLARITY vom Senat verabschiedet wird, als der wichtigste kurzfristige Faktor. Analysten von Marex weisen darauf hin, dass der Senat noch drei Tage Zeit hat, bevor er am 10. August in eine Pause geht, und dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz noch in diesem Jahr verabschiedet wird, von etwa 75 % im Mitte Mai auf derzeit 23 % gesunken ist. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass der Versuch, Vorschriften für Predictive Markets in das Gesetz aufzunehmen, zusätzliche Unsicherheiten schafft. Auch die langfristigen Zinssätze sind ein wichtiger Faktor geworden. Bitfinex warnte, dass, sollte der reale Zinssatz für 10-jährige US-Staatsanleihen (nach Berücksichtigung der Inflation) die 2,5 % überschreiten, die makroökonomische Argumentation für einen Aufwärtstrend bei Bitcoin untergraben werden könnte. Laut dieser Börse gab es vor der Entstehung von Bitcoin keine Zeiträume, in denen der reale Zinssatz für 10-jährige Staatsanleihen über 2,5 % lag, sodass es keine vergleichbaren historischen Daten gibt. Der aktuelle Wert liegt bei 2,41 %, was 9 Basispunkte unterhalb der Schwelle liegt. Darüber hinaus werden in diesem Artikel auch andere Themen behandelt, darunter der Vorschlag zur Reduzierung der neuen Emissionen von Ethereum, die schwächere relative Performance von Bitcoin im Vergleich zum S&P 500, ein plötzlicher Rückgang der SpaceX-Aktie um 10 % sowie ein erwarteter Fortschritt bei den US-iranischen Verhandlungen, der zu einem Rückgang der internationalen Ölpreise um 5 % führte. Das Ethereum-Team hat vorgeschlagen, dass, wenn der Staking-Anteil den gesamten Umlaufbestand erreicht, die gesamte Validierungsbelohnung vollständig verbrannt werden soll, um die Nettoemission auf Null zu reduzieren. Dies könnte ein Faktor sein, der die langfristige Knappheit von ETH erhöht.
Von KI zusammengefasst. Den vollständigen Artikel findest du in der Quelle.
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