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Coldcard-Hacking-Opfer: 130 Millionen Dollarverlust... Warnung vor Phishing-Angriffen im Zusammenhang mit Treasure und Foundation

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Decrypt · 1d agoQuelle ansehen ↗
Angesichts der Zunahme von Phishing-Angriffen, die eine Schwachstelle in der Firmware von Coldcard-Geräten ausnutzen, haben die Hersteller von Hardware-Wallets, Trezor und Foundation, nacheinander Warnungen an ihre Nutzer herausgegeben. Trezor erklärte, dass seit der Veröffentlichung des Sicherheitsvorfalls die Anzahl der Phishing-Versuche deutlich zugenommen habe, und betonte, dass die Sicherung der Wallet nur auf dem Gerät selbst erfolgen sollte und dass die eigene Hardware selbst nicht betroffen sei. Auch Foundation wies darauf hin, dass E-Mails im Umlauf seien, die das Unternehmen imitieren und Nutzer auf gefälschte Websites und mit Schadsoftware versehene Dateien locken. Das Unternehmen betonte, dass es niemals eine Wiederherstellungsphrase angefordert oder Anweisungen zur Installation von Software zur Sicherung der Wallet gegeben habe. Das Sicherheitsunternehmen Proofpoint hat am 3. August eine konkrete Phishing-Kampagne gegen Coldcard-Nutzer aufgedeckt. Die Angreifer versenden E-Mails mit gefälschten Coldcard-Adressen und fordern die Nutzer auf, eine "Hardware-Überprüfung" durchzuführen, und leiten sie auf eine geklonte Website mit einem "Start Hardware Audit"-Button weiter. Durch Klicken auf den Button wird eine Batch-Datei heruntergeladen, die von GitHub stammt, und diese installiert ein legitimes Remote-Zugriffstool namens ScreenConnect. Proofpoint erklärte, dass dies es den Angreifern ermöglicht, Daten und Finanzanlagen zu stehlen und nachfolgende Malware zu verbreiten. Besonders besorgniserregend sei, dass im Chatfenster der gefälschten Website keine Bots, sondern echte Personen eingesetzt würden, um die Opfer Schritt für Schritt durch den Installationsprozess zu führen. Proofpoint bewertete dies als eine effektive Social-Engineering-Methode, die die Sicherheitsbedenken der Nutzer ausnutzt. Die Ursache der Schwachstelle liegt in einem Firmware-Build aus März 2021. Dieser Build verwendete anstelle eines Hardware-Zufallszahlengenerators einen Software-Fallback, wodurch die privaten Schlüssel potenziell erratbar wurden. Galaxy Research hat seit dem 30. Juli drei separate Vorfälle von Diebstählen festgestellt, wobei der bestätigte Verlust an Krypto-Assets 1.596 BTC betrug, was über 100 Millionen Dollar entspricht. Unter Einbeziehung eines vierten Vorfalls, bei dem ein Diebstahl vermutet wird, aber die Opfer noch nicht identifiziert wurden, könnte der Gesamtschaden auf 130 Millionen Dollar geschätzt werden. Alex Sohn, Head of Research bei Galaxy Research, erklärte, dass alle Vorfälle mit Ausnahme des ersten durch Hinweise von Opfern aufgedeckt wurden, und dass derzeit mindestens 15 verschiedene Angreifer diese Schwachstelle ausnutzen. Der Hersteller von Coldcard, CoinKite, hat ein aktualisiertes Firmware-Image veröffentlicht und empfiehlt betroffenen Nutzern, ihre Gelder mit einem neu generierten Seed auf eine andere Wallet zu übertragen. Dieser Vorfall ist ein aktuelles Beispiel für Phishing-Angriffe, die auf Nutzer von Hardware-Wallets abzielen. Bereits im Februar gab es eine physische Kampagne, die sowohl Trezor- als auch Ledger-Nutzer betraf und Hologramme und gefälschte Unterschriften von Führungskräften enthielt. Im April wurden Millionen von Dollar durch eine gefälschte Ledger-App gestohlen, und im März gab es einen Angriff, bei dem gefälschte GitHub-Issues verwendet wurden, um Entwickler auf eine betrügerische Website zu locken. Galaxy Research betont, dass die Schwachstelle von Coldcard weiterhin aktiv ist und fordert die Nutzer auf, ihre Gelder umgehend auf einen neuen Seed oder eine vertrauenswürdige Verwahrstelle zu übertragen. Es wird befürchtet, dass die Phishing-Kampagnen aufgrund der nicht behobenen Schwachstelle noch lange andauern könnten.
Von KI zusammengefasst. Den vollständigen Artikel findest du in der Quelle.
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