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Aufgrund eines Firmware-Fehlers bei Coldcard-Wallets sind Schäden in Höhe von etwa 2.055 BTC (130 Milliarden Won) entstanden
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CryptoSlate · 1d agoQuelle ansehen ↗

Das Block-Bitcoin-Engineering- und Sicherheitsteam sowie unabhängige Bitcoin Core-Entwickler haben eine großflächige Sicherheitslücke in den Coldcard-Wallets von CoinKite auf einen spezifischen Fehler in der Firmware zurückgeführt. Dieser Fehler führte dazu, dass im Seed-Generierungsprozess anstelle des STM32-Hardware-Zufallszahlengenerators (RNG) ein deterministischer Yasmarang-Fallback-Pfad von MicroPython verwendet wurde. Infolgedessen wurde die kryptografische Zufälligkeit der Seeds, die in den Modellen Mk2 und Mk3 generiert wurden, auf eine kleine, von Angreifern durchsuchbare Menge reduziert. Auch bei den Modellen Mk4, Q und Mk5 wurde nur eine Entropie von etwa 72 Bit erzeugt, was weit unter den Designstandards von 128 Bit lag.
Die betroffene Firmware umfasst die Versionen 4.0.1 bis 4.1.9, die von CoinKite seit 2021 bis zum Juli dieses Jahres verteilt wurden. Trotz der Offenlegung des Quellcodes wurde dieser Fehler während dieser Zeit nicht entdeckt. Laut den technischen Notizen von CoinKite wurde in früheren Überprüfungen zwar festgestellt, dass der korrekte Hardware-RNG in der Firmware-Binärdatei vorhanden war, es wurde jedoch nicht überprüft, ob die Seed-Generierungsroutine tatsächlich diesen Pfad erreicht.
Das Ausmaß der Schäden hat sich stetig vergrößert. In der ersten Angriffswelle wurden etwa 594 BTC von rund 500 Wallets gestohlen. Anschließend identifizierten Forscher weitere drei Angriffswellen, die zu Schäden in über 4.500 Adressen und einem Gesamtverlust von etwa 1.367 BTC (zum damaligen Zeitpunkt etwa 89 Millionen Dollar) führten. Am 3. August wurde die Möglichkeit einer vierten Angriffswelle gemeldet, was auf potenzielle Schäden in Höhe von etwa 114 Millionen Dollar hindeutete. Ein Update von Lookonchain und Galaxy Research vom 4. August schätzte die Schäden auf 2.055 BTC, etwa 130 Millionen Dollar, und betraf über 7.700 Adressen. Alex Sun von Galaxy Digital warnte jedoch, dass allein anhand von Blockchain-Mustern nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann, ob bestimmte Adressen mit der anfälligen Coldcard-Firmware in Verbindung stehen.
Benutzer, die starke BIP-39-Passphrasen verwendet haben und mehr als 50 Mal Würfel geworfen haben, um externe Entropie hinzuzufügen, waren von den direkten Auswirkungen dieser spezifischen Schwachstelle nicht betroffen. Da BIP-39-Passphrasen in Kombination mit Mnemonics verwendet werden, um separate Wallet-Seeds zu generieren, werden unterschiedliche Wallets erstellt, selbst wenn die Basiswörter gleich sind. CoinKite empfiehlt dennoch allen Benutzern, auf eine sicherere Version umzusteigen. Andrew Manuca, CISO von J.P. Morgan Chase, sagte:
Von KI zusammengefasst. Den vollständigen Artikel findest du in der Quelle.